Bobrek

Laut den Geschichtsbuechern hat alles mit den Bibern angefangen, die sich in der Naehe des Stadtteils am Fluss Beuthen niedergelassen haben. Der damalige Landbesitzer hatte auf seinem Land einige Biberfaenger angesiedelt. Den Fluss, der zur Beuthen floss nannte man Biber (Bobrek) und die angegrenzende Siedlung uebernahm den Namen. Die aeltesten Dokumentationen in denen der Name Bobrek erwaehnt wurde, sind ausgestellten Buechern in Beuthen am 26.01.1369 durch die Prinzen Przemyslaw I und Konrad II bezgl. der Teilung Beuthens. Bobrek wurde "2-Haendig" ueber 90 Jahre regiert. Am 6.07.1459 verkaufte Prinz Waclaw I seinen Teil an Prinz Konrad I. Im Jahre 1476 ging Bobrek an die ungarische, danach tschechische, ab 1526 habsburgische und ab 1742 preusische Herrschaft ueber. Das Ende des 30-jaehrigen Krieges 1648 hatte Bobrek in den Ruin getrieben. Am 25.08.1785 gab's in Beuthen Erdbeben, das sich am 28.02.1786 wiederholte. In den Jahren 1866/87 herrschte Cholera im Bobrek. Sogar ein Huragan gab's in Bobrek (24.06.1861). ueber die Bevoelkerung Bobreks weiss man nicht viel. Anfangs waren es Landwirtschaftsleute, danach eine Mischung aus Landwirten und Bergleuten. Der erste Besitzer des Stadtteils war Nikolaus Maschkowsky, die Nachfolger waren: Mathias Bujakowsky, Stanislaus Racibor Starzinsky, Franz Rogoinski, letzte war Ulrich von Schaffgotsch. Wichtig war fuer die Bevoelkerung, die Entsehung des Standesamtes im Jahre 1821. Am 1.04.1928 kam noch der Staddteil Karb zu Bobrek, der als Stadtteil Bobrek-Karb bis zum Jahre 1951 blieb. Im Jahre 1932 bekam der evangelische Teil der Gemeinde ihre aus Holz gebaute Kirche (die Dudek's haben direkt neben der Kirche gewohnt). Die Katholische Kirche. Bobrek war urspruenglich ein Teil der Hl. Kreuz Gemeinde (Mechtal). Ab dem Jahre 1888, als die Huette "Bobrek" expandierte, sollte eine neue Kirche gebaut werden (im Jahre 1891 wohnten hier 2700 katholiken). Mit dem Kirchenprojekt beschaeftigte sich der Architekt Ludwik Schneider aus Opeln. Nach dem Segen des Stadtrates (28.03.1900) fing man mit dem Bau der Kirche an (Maurermeister Sliwka aus Zaborze). Es haben sich auch beteiligt: Firma Haendel - Breslau (Dacharbeiten), Sogalla - Hindenburg (Blecharbeiten), Rotter - Bobrek (Holzarbeiten), Mayer - Muenchen (Holzarbeiten), Ullrich - Apolda (Glocken). Den grossen Altar machte Jozef Ritteser aus Groedeln (Tirol) (Glockenweihe am 6.10.1901). Waehrend der Eroeffnungsmesse predigten 2 Priester: polnisch (E. Buchwald) und deutsch(Kubis). Am 31.08.1901 wurde die Kirche eingeweiht. Erster Pfarrer wurde Pfr. J. Kubis, Pfr. Sigulla aus Orzegow lieh die Orgeln aus, erster Organist war Poremba. Da die Orgel zu klein war, kaufte man eine neue bei der Firma Rieger in Karniow. Am 21.10.1902 weihte man den Kreuzweg (A. Sobotta). Am 18.07.1905 wurde die Kirche durch den Breslauer Bischof Kard. Kopp eingeweiht. Ab dem 20.03.1906 gibt es die alleinstaendige Pfarrgeminde Hl. Familie in Bobrek.

Einige Texte stammen aus verschiedenen pol. Buecher ("Tow. Mil. Bytomia") unter der Red. Prof. Jan Drabina.




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